Die DIN 18122 bildet das Fundament jeder Baugrundbeurteilung in Cottbus. Auf den glazial geprägten Böden der Niederlausitz – oft Geschiebemergel, Beckenschluffe und Auelehme – entscheiden die Atterberg-Grenzen darüber, ob ein bindiger Boden als tragfähig oder setzungsempfindlich einzustufen ist. Cottbus mit seinen rund 100.000 Einwohnern erlebt derzeit eine rege Umnutzung innerstädtischer Flächen, etwa entlang der Spree oder im Bereich der ehemaligen Tuchfabriken. In unserer langjährigen Praxis zeigt sich: Wer hier auf eine gründliche Bestimmung von Fließ- und Ausrollgrenze verzichtet, riskiert Fehleinschätzungen bei der Konsistenz. Besonders beim Aushub tiefer Baugruben für Wohnanlagen oder Gewerbebauten liefern die Konsistenzzahlen einen unverzichtbaren Fingerabdruck des Baugrunds. Gerade in Cottbus, wo wechsellagernde Schichten aus Sanden und bindigen Linsen keine Seltenheit sind, kombinieren wir die Laborversuche oft mit einer Sondierung mittels SPT-Bohrung zur Absicherung der Tragfähigkeitsprognose.
Die Plastizitätszahl ist in Cottbus oft der Schlüssel, um die Setzungsempfindlichkeit des Geschiebemergels richtig einzuschätzen.
