Wer in Cottbus baut, sollte die geologischen Kontraste der Stadt genau kennen. Während die sandigen Talsande der Spreeaue im Süden oft eine gute Tragfähigkeit aufweisen, dominieren in den nördlichen Ortsteilen wie Sielow und Döbbrick bindige Geschiebemergel, die bei Wasserzutritt schnell an Konsistenz verlieren. Diese Unterschiede innerhalb weniger Kilometer erfordern eine präzise bodenmechanische Untersuchung, die mehr leistet als nur einen Blick in die Baugrundkarte. Unser geotechnisches Labor kombiniert Feldversuche mit analytischer Bodenmechanik, um jede Schicht korrekt zu klassifizieren und das Last-Verformungsverhalten für das konkrete Bauwerk zu prognostizieren. Ergänzend zur Baugrunderkundung setzen wir bei heterogenem Untergrund oft die Korngrößenanalyse ein, um die Filterstabilität und Verdichtbarkeit der Cottbuser Sande zuverlässig zu beurteilen.
Eine fundierte bodenmechanische Untersuchung ersetzt keine Annahmen – sie liefert die belastbaren Kennwerte, mit denen Tragwerksplaner wirtschaftlich bemessen können.
